Teneriffa gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Herrliches Wetter, ein tiefverschneiter Vulkan inmitten tropischer Vegetation und fantastische Badestrände locken jedes Jahr Besucher aus ganz Europa. Die meisten davon kommen gerne wieder.

Was Du über Teneriffa wissen solltest

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört politisch zu Spanien, geographisch und klimatisch zu Nordafrika. Die Insel liegt etwa 300 Kilometer vor der afrikanischen Nordwestküste und ist gut 80 Kilometer lang, bis zu 53 Kilometer breit und mehr als doppelt so groß wie das Bundesland Berlin . Im Gegensatz zur deutschen Hauptstadt leben auf Teneriffa aber nur eine Million Menschen. 70 Kilometer Sandstrand und das fabelhafte Wetter locken allerdings jährlich vier Millionen Besucher an. Historisch war die Insel von den „Guanchen“ besiedelt, die auch die Inselhauptstadt „Santa Cruz de Tenerife“ gründeten. Die Herkunft und die Sprache dieser mysteriösen Ureinwohner ist bis heute ein Rätsel. Strategisch wichtig und in Folge systematisch besiedelt wurden die Kanaren erst nach der Entdeckung Amerikas. Für die frühen Seefahrer bildete Teneriffa die letzte Bastion vor der großen Überfahrt. Heute ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig der Insel. Die Agrarindustrie, insbesondere die berühmten Bananenplantagen, spielen nur mehr eine untergeordnete Rolle.

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Anreise

Teneriffa hat zwei Flughäfen. Der Nordflughafen liegt etwa 15 Kilometer westlich der Inselhauptstadt Santa Cruz. Der nach der früheren spanischen Königin benannte Flughafen „Reina Sofía“ wurde in der Südecke der Insel, unweit der beliebten Ferienorte Playa de las Americas und Los Cristianos, platziert. Von Deutschland aus dauert der Flug nach Teneriffa etwa vier bis fünf Stunden. Zur Ferienzeit wird die Insel von fast jedem Flughafen aus angeflogen. In der Nebensaison sind die Kanaren über alle größeren Flughäfen gut angebunden. Wer bereits in Spanien ist erreicht Teneriffa am besten über die Flughäfen Madrid und Barcelona. Abenteuerlustige, die unbedingt ihr eigenes Auto oder ihr Motorrad mitbringen wollen, können über die südspanische Stadt Cádiz auch mit der Fähre anreisen. Das ist aber wirklich nur ein Tipp für Hartgesottene, die Überfahrt allein dauert bereits fast zwei Tage.

Mobilität auf der Insel

Kleinbus, Schnellbus oder Linienbus – jeder noch so entlegene Winkel der Insel kann bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr erreicht werden, der fast komplett auf der Straße stattfindet. Die grünen Busse, die von den Einheimischen „Guaguas“ genannt werden, fahren Tag und Nacht und erschließen die ganze Insel. Die Taktung der Linien ist hervorragend aufeinander abgestimmt und lange Wartezeiten auf die Anschlussverbindung die große Ausnahme. Die Betreibergesellschaft TITSA gibt jedes Jahr einen Gesamtfahrplan für Teneriffa heraus, der kostenlos, aber leider oft vergriffen ist. Wer Teneriffa mit dem Bus entdecken will, kann sich aber auch online einen Individualfahrplan erstellen lassen (www.titsa.com/index.php/en/). Auf Gäste, die auch in den Ferien lieber unabhängig sind und Teneriffa mit dem Auto erkunden möchten, warten Autovermieter in fast allen Touristenzentren. Enge Straßen und knappe Parkplätze machen Kleinwagen sehr beliebt. Diese Fahrzeuge gibt es bereits ab 100 Euro pro Woche, alle gefahrenen Kilometer inklusive. Bei der Abholung der Fahrzeuge werden dann aber häufig teure Zusatzversicherungen angepriesen, die völlig überflüssig sind. Ein normaler Vollkaskoschutz reicht völlig aus. Wer nicht verhandeln mag, bucht seinen Mietwagen deshalb besser über einen Reiseveranstalter. In der Hauptsaison, vor allem über Weihnachten, werden Mietfahrzeuge auch schon einmal knapp. Hier lohnt es sich immer im Voraus zu reservieren.

Auf den Kanarischen Inseln gelten die gleichen Verkehrsvorschriften wie auf dem spanischen Festland. Die wichtigsten Regeln sollte jeder Autofahrer unbedingt kennen, sonst kann der Urlaub teuer werden. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt innerorts 50 km/h und außerorts 90 km/h. Auf der Autobahn sind maximal 120 km/h erlaubt. Die Promille-Grenze für Alkohol liegt bei 0,5. Fahranfänger, die den Führerschein erst bis zu zwei Jahren besitzen, sollten sich aber keinesfalls mit mehr als 0,3 Promille im Blut erwischen lassen. Gelb markierte Bordsteine und Zickzack-Linien auf der Fahrbahn markieren ein absolutes Halteverbot. Wer hier parkt, muss damit rechnen, dass sein Fahrzeug zügig abgeschleppt wird. Beim Überholen gibt es auf den Kanaren eine Besonderheit. Wie sonst im Straßenverkehr auch, sind die Einheimischen hier sehr kooperativ. Das Fahrzeug, das überholt wird, fährt soweit rechts wie möglich und wird während des Überholvorgangs keinesfalls schneller. Von Besuchern wird erwartet, dass sie sich diesem Brauch anpassen und insgesamt auf eine aggressive Fahrweise verzichten.

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Städte und Tourismuszentren

Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife bildet gemeinsam mit den umliegenden Gemeinden einen der größten Ballungsräume auf den Kanaren. Etwa 400.000 Einheimische leben hier, also fast die Hälfte der Inselbevölkerung. Santa Cruz ist das Verwaltungszentrum Teneriffas und verfügt über eine eigene Außenstelle der deutschen Botschaft. Touristen, Dauerurlauber und deutsche Auswanderer können hier konsularische Dienste in Anspruch nehmen. Nur etwa 10 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt das intellektuelle Zentrum der Insel. San Cristobal de La Laguna beherbergt die älteste, und neben der „Universidad de Las Palmas“, einzige Universität der Kanaren. Etwa 25.000 Studierende sind hier immatrikuliert. Entsprechend jung und lebendig ist die Stadt. Das soziale Leben spielt sich auf der Plaza del Adelanto ab, die dem spanischen Eroberer Alonso Fernandez de Lugo gewidmet ist. Das Nachtleben konzentriert sich auf das südlich angrenzende Studentenviertel, wo sich Kneipen, Bars und Discos aneinanderreihen. Die dritte wichtige Stadt im Norden ist Puerto de la Cruz im Orotava-Tal, das für seine üppige, schon fast tropische, Vegetation berühmt ist. Besucher können in den zahlreichen kleinen Boutiquen der Hafenstadt ausgiebig und zollfrei shoppen. Die Gastronomie in der historischen Altstadt ist vielseitig. Tagsüber locken Eiscafés, Bistros und Biergärten. Wer gerne eine richtige spanische Bodega besuchen möchte, findet reichlich Auswahl vor. Abends öffnen zahlreiche Bars, Discos und Tanzclubs für jedes Alter ihre Türen. Puerto de la Cruz ist aber nicht nur bei Nachtschwärmern, sondern auch bei lichtempfindlichen Gästen sehr beliebt. Leichte Faserwolken, die der Passat heran weht, schützen hier ganzjährig vor direkter Sonneneinstrahlung. Das macht die Stadt zu einem bevorzugten Ziel für Familien mit Kleinkindern und für Senioren. Wer seinen Urlaub am Sandstrand verbringen will, ist in Puerto de la Cruz aber fehl am Platz. Der Küstenabschnitt rund um die Stadt ist steinig und wegen seines gefährlichen Wellengangs gefürchtet. Seit einigen Jahren gibt es aber eine luxuriöse Freibadanlage direkt am Atlantik, zwar ohne Sand, aber dafür mit jeder Menge Palmen und noch mehr schicken Poolbars.

Ein Geheimtipp für Hobbyfotographen ist das Städtchen Buenavista del Norte im Nordwesten der Insel. Die Ortschaft selbst hat neben einem hübschen Kern aus der frühen Neuzeit und einer schönen Kirche nicht viel zu bieten. Trotzdem lockt sie alljährlich Maler und Fotografen aus der ganzen Welt an. Vor der Stadt liegt einer der schönsten Plätze der Insel. Vom Punta de Teno aus haben Besucher einen spektakulären Blick auf die steil abfallenden Vulkanklippen im Westen Teneriffas, das angrenzende Teno-Gebirge und die Bucht von Gomera. Der Leuchtturm, der den Westzipfel der Insel krönt, beherbergt eine Forschungsstation und kann deshalb nicht besichtigt oder bestiegen werden. Besucher können aber über einen Holzsteg den kleinen Fischerhafen am Fuß der Klippen erreichen und dort Boote mieten, um vom Wasser aus einmalige Fotos zu schießen. Die Punta de Teno ist aber nur ein Ausflugsziel für Wagemutige oder für Leute, die gut zu Fuß sind. Die Schotterpiste, die von der Innenstadt auf die Klippen führt, gilt wegen der steilen Serpentinen, der enormen Schlaglöcher und der ständigen Steinschlaggefahr als lebensgefährlich. Große Warntafeln sollen Autofahrer abschrecken und die verantwortliche Gemeinde Buenavista vor Schadensersatzansprüchen schützen. Gesetzlich verboten ist die Fahrt auf die Inselspitze aber nur bei starkem Wind oder Sturm. Wanderer können das Ziel in etwa eineinhalb Stunden auch zu Fuß erreichen. Urlauber, die Luxus und Komfort einem Abenteuer vorziehen, sind dagegen in Costa Adeje genau richtig. Das Nobelviertel im Süden der Insel grenzt an die beiden Touristenhochburgen Los Cristianos und Playa de las Americas und weist die höchste Dichte an Luxushotels auf der Insel auf. Der natürliche schwarze Lavastein an der Küste wurde mit eigens aus der Sahara herangeschafftem weißen Sand aufgefüllt, um einen traumhaften Karibik-Badestrand zu schaffen.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Kunst, Kultur und die Geschichte der Kanaren warten in den wichtigsten Museen und historischen Gebäuden der Insel auf die Besucher. Das Museum für Natur- und Völkerkunde (Museo de la Naturaleza y el Hombre) in der Hauptstadt Santa Cruz klärt über die Sitten und Bräuche der Ureinwohner auf. Um Geschichte dreht sich auch alles im „Museo de Historia de Tenerife“ in La Laguna. Hier steht die Eroberung Teneriffas durch die Spanier im Mittelpunkt. Kunst in jeder Form zeigt das „Tenerife Espacio de las Artes“, das ebenfalls in der Hauptstadt liegt. Das Museum beherbergt eine riesige Bibliothek und präsentiert Gemälde, Zeichnungen und Fotografien in wechselnden Ausstellungen auf mehr als 20.000 Quadratmetern. Der Norden Teneriffas beeindruckt seine Besucher aber nicht nur durch Kunst und Kultur, sondern auch durch seine prächtige und vielfältige Vegetation. Die Stadt La Orotava hat diesem Thema sogar ein eigenes Museum, das „Museo de Alfombras“, gewidmet. In La Orotava befindet sich auch eines der sehenswertesten historischen Gebäude der Insel. Die „Casa Lercaro“ ist ein im kanarischen Stil erbautes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert. Der Gebäudekomplex fasziniert Besucher durch seine zahlreichen prächtigen Innenhöfe und den tropischen Garten. Die an der Nordküste gelegene Stadt Garachico war einst der wichtigste Hafen der Insel, den die mächtige Festung „Castillo de San Miguel“ vor Piratenangriffen schütze. Die Burg ist bis heute erhalten geblieben und darf besichtigt werden. Auch die Wehranlage „Castillo San Felipe“ in Puerto de La Cruz ist einen Besuch wert. Heute werden hier keine Piraten mehr abgewehrt, sondern Musikfestivals veranstaltet.

Die in jeder Hinsicht größte Sehenswürdigkeit Teneriffas wurde jedoch nicht vom Menschen, sondern von der Natur geschaffen. Der Pico del Teide ist mit 3718 Metern Höhe nicht nur der größte Berg Spaniens, sondern auch der dritthöchste Inselvulkan der Welt. Die Ureinwohner Teneriffas nannten ihn „Auge des Bösen“ und machten ihn zum Mittelpunkt ihrer Sagenwelt. Heute bildet der Berg gemeinsam mit der ihn umschließenden Caldera einen Nationalpark, der 2007 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Etwa drei Millionen Besucher jährlich sind der Grund für sehr strenge Umweltschutzvorschriften, die auch durchgesetzt werden. Auf den Berg gelangt man am besten mit der Seilbahn, der Teleférico del Teide, die bis etwa 150 Meter unter den Gipfel führt. Die Aussicht von der Seilbahnstation aus ist bereits spektakulär. Wer aber trotzdem ganz nach oben will, braucht eine Genehmigung für die Gipfelbesteigung. Diese kannst Du über die Webseite des spanischen Landwirtschaftsministeriums beantragen (www.reservasparquesnacionales.es/real/ParquesNac/usu/html/Previo-inicio-reserva-oapn.aspx?ii=8DEU&cen=2&act=%201). Da nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern gleichzeitig auf den Gipfel dürfen, solltest Du in der Hochsaison mindestens zwei Wochen im Voraus reservieren. Der Pico del Teide ist auch das Wanderzentrum Teneriffas, wobei eine der schönsten Touren auf den Berg selbst führt. Idealer Ausgangspunkt für die Besteigung ist der Parkplatz an der Landstraße TF 21, der auf fast jeder Infotafel verzeichnet ist. Auf einem beschilderten Wanderweg erreicht man den Gipfel in etwa vier Stunden, wobei der Aufstieg wegen des scharfkantigen Lavagesteins sehr anspruchsvoll und nicht für Kinder geeignet ist. Wanderstöcke leisten in dem schwierigen Terrain auch trainierten Erwachsenen gute Dienste. Von November bis April kann es auf dem Gipfel richtig kalt werden. In diesen Monaten gehört auf jeden Fall eine warme Jacke oder ein dicker Pullover in den Rucksack.

Auch die Nachbarinsel Gomera ist einen Abstecher wert. Verwunschene Wälder, dunkle Täler und wilde Steilküsten haben Gomera berühmt gemacht. Zwar lohnt sich auch ein Tagesausflug, wer aber erst einmal hier ist, will fast immer länger bleiben. Den immergrünen Nebelwald im Garajonay Nationalpark möchten seine Besucher meist gar nicht mehr verlassen. Der Forst wird oft als Märchenwald beschrieben. Wer ein paar Stunden durch die subtropische Vegetation wandert, vorbei an glasklaren Bächen und schillernden Wasserfällen, der versteht auch warum. Fast genauso berühmt sind die romantischen Dörfer auf Gomera. Agulo im Norden der Insel gilt wegen seiner herrschaftlichen Kolonialbauten und der verwinkelten Straßen als die Perle der Kanaren. Die idyllischen Küstendörfer sind auch der Ausgangspunkt für eine weitere Besonderheit Gomeras. Von kleinen Booten aus lassen sich vor der Küste der Insel regelmäßig Delfinschulen und mit etwas Glück sogar Wale beobachten.

Sonne, Strand und Badeurlaub

Wenn Du Deinen Urlaub mit Sonne, Sand und Meer verbindest, ist Teneriffa die richtige Insel für Dich. Entlang der Küste gibt es etwa 40 Badestrände, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Spektrum reicht von Karibikstränden im Nordosten über nachtschwarze Lavastrände im Nordwesten bis hin zu schroffen Felsküsten, die schon den Abstieg zum Strand zum Abenteuer werden lassen. Allen gemeinsam ist, dass sie sehr sauber und gepflegt sind. Dreckige, verwahrloste Badestrände gibt es auf Teneriffa schlicht nicht – auch nicht während der Hauptsaison. Als schönster Strand der Insel gilt die „Playa de las Teresitas“, die nur etwa 8 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt. Sand wie in der Karibik, Kokospalmen, Strandbars und ein lebendiges Nachleben garantieren hier den perfekten Beach-Urlaub. Wer nicht nur im Wasser planschen, sondern surfen oder kiten möchte, steuert vom Südflughafen aus am besten gleich die nahegelegene „Playa del Medano“ an. Der Strand am Fuß des Roten Berges ist mit 3 Kilometern nicht nur der längste Naturstrand Teneriffas. Der beständige Wind und der hohe Wellengang machten das Fischerstädtchen El Medano bereits einmal zum Zentrum der Surfweltmeisterschaften. Ein weiterer Hotspot für Wassersportler ist „Playa El Socorro“ nördlich von Los Realejos. Und „Hotspot“ darfst Du hier wörtlich nehmen. Dieser Küstenabschnitt ist der einzige Strand auf Teneriffa mit kostenlosem W-LAN. Wer gerne nahtlos braun werden möchte, findet mittlerweile auch einige Strände für FKK-Anhänger. Ein besonders schöner befindet sich in Puerto de la Cruz. Die „Playa de los Patos“ ist eine abgelegene kleine Bucht und noch fast ein Geheimtipp, da Sonnenhungrige diesen Strand nur über das Hotel Riu Garoe im Stadtteil La Paz erreichen. Immer mehr Gäste wollen ihren vierbeinigen Liebling mit in die Ferien nehmen und gemeinsam Spaß am Strand haben. Wenn Du dazugehörst, ist Teneriffas erster Hundestrand in Guímar im Osten der Insel der perfekte Urlaubsort. Hier wurde ein ganzer Küstenabschnitt für Tierliebhaber reserviert. Die Vierbeiner dürfen frei laufen und sich richtig austoben. Hinterlassenschaften müssen von Frauchen oder Herrchen aber in der nächsten Mülltonne entsorgt werden, sonst drohen Bußgelder bis 300 Euro. Zwischen den Touristenhochburgen Los Cristianos und Costa Adeje liegt die Playa del Camison. Dieser Strandabschnitt gilt wegen seines moderaten Wellengangs als besonders sicher, außerdem wird er auch noch sehr gut überwacht. Familien mit kleinen Kindern und Senioren fühlen sich hier deshalb gut aufgehoben.

Hotels und Ferienwohnungen

Auf Teneriffa stehen etwa 90.000 Hotelbetten und 56.000 Plätze in Ferienwohnungen zu Verfügung. Ferienunterkünfte werden in nahezu jedem Ort, egal wie klein, angeboten. Wer Wert auf Komfort legt, trifft in allen größeren Küstenorten auf ein vielfältiges Angebot an Vier- und Fünf-Sterne-Hotels. Direktbucher müssen bei einem Hotel der Luxusklasse wenigstens mit einem Preis von 200 bis 300 Euro pro Nacht im Doppelzimmer rechnen. Vier-Sterne-Hotels sind dagegen oftmals schon um die 100 Euro pro Nacht im Angebot. Gut ausgestattete Ferienwohnungen sind ab etwa 50 Euro pro Nacht zu haben. Für Langzeiturlauber gibt es Spezialangebote. Ein günstiges Apartment für zwei Personen kostet etwa 800 bis 1.000 Euro pro Monat. Wer es sich leisten kann, findet aber auch problemlos eine Finca mit Pool und Sauna für 2.000 bis 3.000 Euro pro Monat. Die Hotels der gehobenen Kategorie sind bezüglich Ausstattung, Sauberkeit und Service mit deutschen Standards vergleichbar. Die Qualität der Unterkünfte der unteren Mittelklasse und der sehr einfachen Hostels und Pensionen schwankt, wie fast überall, auch auf Teneriffa sehr stark. Wer Teneriffa noch nicht kennt und kein Risiko eingehen möchte, entscheidet sich am besten für eine Pauschalreise inklusive Flug und Vier-Sterne-Unterkunft. Für Frühbucher und für kurzentschlossene Last-Minute-Urlauber gibt es oftmals ganz erhebliche Preisnachlässe.

Die beste Reisezeit

Dank der Passatwinde herrscht auf Teneriffa ganzjährig ein mildes Klima. Schnee gibt es nur auf dem Teide und in dem angrenzenden Nationalpark. Wer zum Baden nach Teneriffa fliegt, reist am besten zwischen Mai und Oktober. Im Norden der Insel ist es auch im Hochsommer mit durchschnittlich 25 Grad Celsius noch sehr angenehm. Im Süden werden während der Sommermonate regelmäßig Temperaturen um die 30 Grad erreicht. Regen ist auf Teneriffa selten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass es von Juni bis August überhaupt nicht regnet. Am nassesten und am kältesten sind die Monate Dezember und Januar. Im Norden sinken die Temperaturen dann bis auf 15 Grad, außerdem regnet es recht häufig. Im Süden bleibt es auch im Hochwinter mit Temperaturen um 20 Grad fast frühlingshaft und mit durchschnittlich 5 Regentagen auch schön trocken. Die Kanaren haben ganzjährig Saison, wirklich voll sind die Inseln aber während der christlichen Feiertage (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) und während der Sommermonate. Ideal ist es im Oktober. Wasser und Luft sind dann gerade angenehm temperiert und nach einem freien Platz am Strand musst Du im Herbst auch nicht lange suchen.

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